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Das Leben eines Chorsängers

Ich habe gestern bei einem Konzert im Chor gesungen und während ich da so auf der Bühne gestanden bin, ist mir auf einmal die Idee zu diesem Blogpost gekommen: Das Leben eines Chorsängers. Wenn ein größeres Konzert ansteht oder auch bei einem Musical, darf natürlich der Chor nicht fehlen. Er ist sehr wichtig da er den verschiedenen Stücken einfach das gewisse Extra verleiht. Nach außen wirkt ein guter Chor immer geordnet, gut organisiert und natürlich macht es gleich was her, wenn alle gleich angezogen sind. Blicken wir also einmal hinter die Kulissen: Vor jeder Probe und jedem Auftritt darf natürlich das gemeinsame Einsingen nicht fehlen. Hierbei gibt es zwei unterschiedliche Arten von Chorsängern. Den „Ich-kann-so-gut-singen-drum-singe-ich-mir-beim-Einsingen-die-Seele-aus-dem-Leib-Typ“ und den „Ich-kann-so-gut-singen-ich-habe-das-Einsingen-nicht-nötig-Typ. Wenn die Stimmbänder schließlich warm sind und man es angeht zu Proben gibt es wieder unterschiedliche Typen die unterschiedlich an die Sache herangehen. Einmal die Stimmführer, die die Stimme halten und alle Anderen mitreißen (meistens bricht vollkommenes Chaos aus, wenn solche Personen einmal nicht da sind), und die, die sich immer an Andere klammern und die Stimme eben nicht halten können. Sind die Stücke dann mal eingeübt, müssen sie natürlich auch aufgeführt werden. Egal wo man als Chorsänger singt, grundsätzlich gilt: Man hat keinen Platz. Gegenseitiges Anrempeln oder Erschlagen mit der Notenmappe stehen an der Tagesordnung. Ist die Bühne dann auch noch hell erleuchtet, fängt man auch noch wunderschön zu schwitzen an und man erspart sich den nächsten Saunabesuch. Sehr großer Beliebtheit bei Chorsängern erfreut sich aus das geordnete Auf- und Abgehen auf die Bühne, da dies, wenn es nicht penibelst geübt wird meist einfach nur aussieht wie eine Herde von Wildtieren, die sich weiterbewegt. Im Großen und ganzen kann man zum Chorleben sagen: Es erfordert viel Geduld, Zeit und die Fähigkeit im Team zu arbeiten und man darf keine Platzangst oder Angst vor Körperkontakt haben. (Dieser Blogeintrag ist natürlich nicht ernst zu nehmen, er ist im höchsten Maße ironisch und soll die Leser zum schmunzeln bringen.)
4.6.15 13:30


Roadtrip – einmal Amsterdam und zurück

Ich sitze im Auto, den Laptop auf dem Schoß, „The Addams Family“ im Ohr und blicke zurück auf dieses Wochenende. Zuerst war da der turbulente Probenstart und dann gings auch schon direkt weiter. Meine Eltern holten mich nach der Probe ab und vor uns lagen 960 Kilometer Autofahrt nach Amsterdam – oder eigentlich in unser Motel in Vinkeveen, einem kleinen Vorort von Amsterdam. Der Grund warum wir nach Holland fuhren, war der, dass ich das Solokonzert von Willemijn Verkaik besuchen durfte. Als wir aufbrachen war das Wetter sehr schön und die Fahrt verlief eigentlich problemlos, bis auf die Tatsache, dass sehr viele Baustellen auf der Autobahn waren. Als wir durch Deutschland fuhren ist mir aufgefallen, dass ich, egal welche Stadt ich auf den vielen Schildern las, jede sofort mit einem oder sogar mehreren Musicals assoziierte (#TypischMusicalfan :D). Als wir über die holländische Grenze fuhren, konnte ich meinen Augen kaum trauen. Wohin ich auch sah, ich sah überall Windmühlen, Grachten und diese typisch holländischen Häuser. Ich hatte immer gedacht diese Dinge sind nur Klischees, die man eben so mit den Niederlanden assoziiert, aber sie sind wirklich überall dort. Wenig später kamen wir endlich an. An diesem Tag haben wir eigentlich nichts mehr gemacht außer im Motel eingecheckt, ein paar Sachen ausgepackt und dann sind wir auch schon ins Bett gefallen.. Am nächsten Tag standen wir früh auf, gingen frühstücken (in Holland gibt es Brot, das nach Lebkuchen schmeckt) und dann ging es auch schon nach Amsterdam. Leider war es an diesem Tag sehr kalt und regnerisch, deshalb konnten wir auch nicht so viel von der Stadt sehen. Am Anfang hatten wir Probleme das Theater zu finden, da mein Vater und ich beide einen Ziffernsturz hatten und dachten das Theater habe die Hausnummer 204 anstatt 402 und so haben wir es dann auch ins Navi eingegeben. Aber zum Glück hatten wir ja meine Mama mit, die alles wieder in Ordnung brachte. Nachdem wir das Theater schließlich gefunden hatten und anschließend ein bisschen in der Stadt herumgegangen sind, habe ich mich endlich mit meinen lieben holländischen Freundinnen getroffen. Zusammen gingen wir etwas essen und dann machten wir uns auf zum Theater. Das Konzert von Willemijn war einfach wunderbar. Sie sang sehr viele Lieder von ihren Lieblingskomponisten, mit denen sie schon zusammengearbeitet hatte, wie Stephen Schwarz oder Andrew Lippa, aber natürlich auch Klassiker wie ein sehr anderes „Defying Gravity“ oder „Let it go“ (in drei Sprachen!!). Verzaubert vom Konzert fuhr ich am Abend wieder ins Hotel zurück. Am nächsten Tag mussten wir leider schon wieder heimfahren. Wir packten unsere Koffer und nach dem Frühstück brachen wir auf zurück Richtung Heimat (nicht gerade motiviert, da 9 Stunden Autofahrt vor uns lagen). Das einzig Gute an so langen Autofahrten ist, dass man Musicals hören kann ohne Ende. All jenen, die vor haben mit dem Auto nach Amsterdam zu fahren, kann ich das Motel „Jachthaven Borger“ in Vinkeveen wärmstens empfehlen. Die Besitzer sind sehr gastfreundlich und sprechen auch sehr gut deutsch. Die Zimmer sind geräumig und in einer Mischung aus rustikal und modern eingerichtet. Beim Frühstücksbuffet hatte man eine einigermaßen große Auswahl und jeden Tag wurde uns frisches Gebäck, eine kleine Mehlspeise und ein weiches Ei zum Tisch gebracht. Für all diese Sachen zahlt man einen günstigen Preis. Ich hoffe ich habe bald wieder einmal die Gelegenheit nach Holland zu fahren, es ist wirklich ein sehr schönes und sehenswertes Land.
2.6.15 20:47


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